
(Mit Ann-Kathrin Hipp)
Ein neues journalistisches Medium, das nichts mit KI macht? Das auf Eilmeldungen, Liveticker und Werbung verzichtet? Dessen Gründerteam ein Jahr lang Gespräche führt und zuhört, bevor es um Inhalte geht? Ann-Kathrin Hipp und Simon Berlin erzählen, warum sie beim Tagesspiegel und der SZ gekündigt haben, um das Erfolgsmodell von Zetland aus Dänemark nach Deutschland zu bringen – und was sie aus mehr als 300 Gesprächen über Demokratie und Journalismus gelernt haben.
Simon Berlin wandelte zwölf Jahre zwischen zwei Medienwelten. Als Redakteur und Autor bei der SZ lernte er einen großen Verlag kennen. Gleichzeitig entwickelte er mit Martin Fehrensen das Social Media Watchblog vom Hobby-Newsletter in ein kleines Medienunternehmen. Im April gab er beides auf, um mit tbd noch einmal von vorn zu beginnen.