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20.08.14

Ausschreibung "Neue Wege im Wissenschaftsjournalismus"


Noch bis zum 31.08.2014 können sich Journalisten für die Ausschreibung "Neue Wege im Wissenschaftsjournalismus" bewerben - ein Programm, mit dem die Robert Bosch Stiftung Ideen und Projekte fördern möchte, die sich mit neuen journalistischen Zugängen und Darstellungsformen im Wissenschaftsjournalismus beschäftigen. Dafür schreibt die Stiftung bis zu 15.000 Euro pro Projekt aus.

Weitere Infos zum Förderprogramm gibt es HIER.


Neues digitales Magazin für Reportagen ist online


SIEH DIE WELT - so heißt das neue digitale Magazin für Reportagen, das von den freien Journalisten Markus Huth und Oliver Alegiani gegründet wurde und nun online ist. Die Reportagen berichten aus der ganzen Welt, "multimedial in Wort, Bild und Ton", heißt es auf der Website. Jeden Montag ab 13 Uhr liefern die Autoren, vor allem frühere dapd- und FTD-Mitarbeiter, neuen Lesestoff. Finanziert wird das Ganze durch die Unterstützung der Leser.

Zur Website geht es HIER.


"In fünf Jahren..."


Was glaubt ihr, wie wir in fünf Jahren arbeiten werden? Und wie würdet ihr gerne arbeiten? Das fragten wir im Anschluss an den Reporter-Workshop 2014 einige der Teilnehmer. Jede/r hatte 90 Sekunden Zeit, um die Fragen zu beantworten. Die freie Journalistin Linda Tutmann wünscht sich, dass wir in fünf Jahren weniger angsterfüllt auf den Journalismus blicken. Paula Scheidt hofft, dass sich Journalisten stärker voneinander unterscheiden. Und Dirk Peitz würde gern mehr Geschichten lesen, die glücklich machen.

Weitere Antworten gibt es HIER im Video.


Ausschreibung: Beste Reportage junger JournalistInnnen


Das Netzwerk JungeJournalisten.de, die Heinrich-Böll-Stiftung und Süddeutsche.de zeichnen zum vierten Mal die beste Reportage junger Journalistinnen und Journalisten in deutscher Sprache aus. Die Reportage sollte ein politisch und/oder gesellschaftlich relevantes Thema behandeln und nicht länger als 10.000 Zeichen sein. Eine Jury (Dirk Kurbjuweit, Julia Bönisch, Michael Haller, Annette Maennel, Jens Twiehaus, Maris Hubschmid) wählt den besten Text aus.

Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

BewerberInnen dürfen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht älter als 30 Jahre gewesen sein.

Mehr Infos gibt es HIER.


Ausschreibung: Recherchestipendien der Robert Bosch Stiftung


Ihr wollt allein oder im Team aktuelle Themen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, im Südkaukasus, in Russland, Griechenland und in der Türkei oder in Deutschland, Österreich und der Schweiz recherchieren? Dann lohnt sich ein Blick auf die Seite der Robert Bosch Stiftung.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt Recherchestipendien in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2014.

Zum Online-Bewerberportal geht es HIER.


Gemeinnütziges Recherchebüro Correct!v ist gestartet


Sie wollen die Gesellschaft transparenter machen. Sie wollen unethisches Verhalten aufdecken. Sie wollen den Journalismus gemeinnütziger machen. Wie? Durch aufwändige Recherchen. Dazu haben David Schraven und andere Journalisten "das erste gemeinnützige Recherchebüro im deutschsprachigen Raum" gegründet. CORRECT!V heißt das Projekt, das sich das US-Modell ProPublica zum Vorbild nimmt und sich allein durch Stiftungen und Spenden von Lesern und Nutzern finanziert.

Zu CORRECT!V geht es HIER.


Wir trauern um Frank Schirrmacher


Völlig überraschend ist am Donnerstag der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher gestorben. Er wurde nur 54 Jahre alt. Mit ihm verlieren wir einen einzigartigen Kollegen, einen furchtlosen Journalisten, der etwas bewegen wollte, der nach vorne drängte, jemanden, der schon früh nach einem Weg aus der Krise des Journalismus suchte.

Wie die Zukunft des Journalismus aussehen könnte, darüber sprach er schon auf dem Reporter-Workshop vor zwei Jahren. Eine Videobotschaft - und eine Erinnerung an einen großen Publizisten.

Wir verlieren einen langjährigen Förderer des Reporter-Forums. Lieber Frank, Ihre Intelligenz, Ihre Leidenschaft, Ihre Freundlichkeit werden uns fehlen, liebe Rebecca, wir trauern mit Ihnen.


So geht Mobile Journalism


Fast jeder Journalist hat eins in der Tasche: ein Smartphone. Doch wie man das Smartphone optimal dazu nutzen kann, um von unterwegs multimedial zu berichten, das wissen nur die wenigsten. Worauf muss man beim Filmen mit dem Handy achten? Wie schneidet man Audio- oder Videodateien auf dem Smartphone? Wie macht man bessere Fotos? Welche Apps und Programme braucht man eigentlich?

Diese und andere Fragen beantwortet Robb Montgomery in seinem Buch „Field Guide for Mobile Journalism“, das kürzlich erschienen ist und über das er auch am 13. Juni im Rahmen des Reporter-Workshops in seinem Vortrag „Wie man aus seinem Smartphone ein Reporter-Lab macht“ sprechen wird. Wer schon einmal reinlesen möchte, kann das Buch hier bekommen: www.mojogui.de


"ReporterLAB" für innovativen Journalismus


Sind wir so schlecht, wie die Zahlen vermuten lassen? Der Print-Journalismus in Deutschland verliert Leser, Vertriebserlöse und Anzeigenerlöse und damit auf Dauer die Mittel, die nötig sind, um unabhängigen Journalismus zu finanzieren. Die ersten Zeitungen sind eingestellt, andere verkauft, wieder andere werden zusammengelegt. In vielen Redaktionen folgt eine Sparrunde auf die andere, journalistische Arbeitsplätze gehen auf Dauer verloren.

Es ist höchste Zeit, dass wir Journalisten die Zukunft unserer Branche nicht Verlagen überlassen, die zu lange an überkommenen Geschäftsmodellen und publizistischen Konzepten festhalten, die bisher keine überzeugenden Lösungen für bezahlten Journalismus im Netz gefunden haben. Wir müssen Einfluss nehmen darauf, was mit unseren Zeitungen, Zeitschriften und Websites passiert.

Indem wir
- neue Ideen für ungewöhnliche journalistische Formen entwickeln,
- stärker crossmedial denken und arbeiten,
- uns an der Entwicklung von neuen digitalen Medien beteiligen,
- journalistische Projekte auch außerhalb der Verlage wagen.


Um diesen Prozess der journalistischen Erneuerung anzuregen und zu begleiten, wird das Reporter-Forum mit dem "ReporterLAB" Beispiele für innovativen Journalismus im In- und Ausland, Analysen über Gegenwart und Zukunft der Branche, besorgniserregende wie ermutigende Nachrichten kontinuierlich zusammentragen. Das "ReporterLAB" soll vor allem eine Plattform werden für all das, was innerhalb und außerhalb von Redaktionen an Neuem und Ungewöhnlichem gewagt wird. Und so zur Nachahmung anregen.

Wir wollen Partner gewinnen für beispielhafte journalistische Projekte: Die "Masterclass Zukunft des Wissenschaftsjournalismus", die wir zusammen mit der Robert Bosch Stiftung einrichten, um 15 Stipendiaten konzeptionelle und finanzielle Unterstützung zu geben, ist ein erstes Beispiel. Nicht nur Stiftungen, auch Firmen sollen gewonnen werden, ebenso private Geldgeber: Dirk Kurbjuweit und Claus Kleber haben es mit ihrem Seminyak-Stipendium schon vorgemacht.


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Reportagen der Woche


Aktualisiert jeden Freitag, 12 Uhr

Stefanie Heckel: "Er starb für Allah" (Allgäuer Zeitung· 10.7.2014, jetzt online · 40 Minuten) Bevor David in den heiligen Krieg zieht, schreibt er einen Brief und legt ihn aufs Bett in seinem Zimmer. Es ist ein Brief an seine Familie. Fünf Monate später ist David tot. Er stirbt in Syrien für IS. Mit 18 Jahren. In Kempten, einem kleinen Ort in Bayern, fragen sie sich nun: Wie konnte das nur passieren?

Christoph Cadenbach: "Eine Festung in Europa" (SZ-Magazin · 8.8.2014 · 25 Minuten Lesezeit) Alles schien sich zum Guten zu wenden für Anwar Rabouli. Gemeinsam mit den anderen Flüchtlingen hatte er eine leer stehende Schule besetzt. Doch dieser Mann aus Gambia ließ ihn nicht in Ruhe. Anwar schreit und schubst, bis der Gambier plötzlich ein Messer zieht und zusticht. Der Beginn einer Tragödie, mitten in Berlin…

N. Gantenbrink, K. Herrnkind: "Tod auf Parzelle 42" (Stern · 24.7.2014, jetzt online · 15 Minuten Lesezeit) Günther O., Vokuhila und Bierbauch, mag Formel 1, Pornos, Adolf Hitler und Bayern München. Und er mag seine Stieftochter Madeleine. Er mag sie so sehr, dass er manchmal mit steifen Glied zur ins Bett kriecht. Madeleine wird schwanger, sie flieht. Irgendwann bekommt sie eine SMS. Sie glaubt, die SMS sei von ihrem Bruder…

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Termine 2014


Anfang August
Ausschreibung Reporterpreis 2014
Mittwoch, 1. Oktober:
Einsendeschluss Reporterpreis
Montag, 3. November:

Bekanntgabe der Nominierten
Montag, 1. Dezember:
Verleihung Deutscher Reporterpreis



Workshop 2013 - die Videos



 

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