Prämierte Texte
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Mit dieser Reportage gewann Christoph Scheuring unter dem Pseudonym Birgit Saß den Egon-Erwin-Kisch-Preis 1990
Das Dorf war eine Idylle. Ein Stückchen Unversehrtheit, soweit dies in der DDR zu Zeiten der SED eben möglich war: ohne Denkmäler, ohne Hochhäuser in Plattenbauweise, und sogar der Gemeindesaal war nur eine alte Scheune, die einen Bretterboden hatte und keine Heizung, Zu bedeutungslos war der Ort und zu weit weg von den Zentren der Macht, als daß er hätte teilhaben können an den Segnungen des Sozialismus.
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Christoph Scheuring, *1957, absolvierte die Henri-Nannen-Schule und arbeitete danach als Redakteur und Reporter für Stern, Tempo, Spiegel, Spiegel-Special, Bild und Welt am Sonntag. Außerdem schrieb er für Geo, Zeit, Magazin d. Süddeutschen, Playboy, Merian und Max u. a. Heute ist er freier Autor und Geschäftsführer des Redaktionsbüros strich2. Scheuring gewann den Egon-Erwin-Kirschpreis 1990 und 1991 und war 1992 für den Joseph-Roth-Preis Klagenfurt nominiert. 2007 gewann er den Züricher Journalistenpreis.
Website des Autors
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Dokumente Ein tödliches Fleckchen Unschuld (pdf)
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erschienen in: Transatlantik, am 01.07.1990
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