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Ab sofort stellen wir die Mitschnitte vom Reporter-Workshop auch als Podcast ins Netz. Wer iTunes verwendet, folge diesem Link, wer per RSS-Feed über neue Folgen informiert werden möchte, klickt hier.
Carolin Emcke, Autorin der “Zeit”, hat auf dem Workshop einen fulminanten Vortrag gehalten über die “Selbstreflexion in der Reportage”. Ihre Prämisse: Wir Reporter machen in einem fort Fehler. Und sind uns dessen in den meisten Fällen überhaupt nicht bewusst. Wir sind am falschen Ort, wir sprechen mit den Falschen, wir schätzen Menschen falsch ein, erinnern uns nur bruchstückhaft, erklären unsere weiße, christliche, heterosexuelle Weltsicht zur Norm, sind kritisch gegenüber anderen – aber nicht gegenüber uns selbst. Wie wir die Menge der Fehler zumindest reduzieren können? Indem wir Reporter uns bewusst werden, wer wir sind, sagt Carolin Emcke, woher wir stammen, was unsere Werte sind, was uns geprägt hat, vor was wir uns fürchten. Hören Sie selbst. Zurück |
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Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und Harvard; Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes; Promotion in Philosophie über den Begriff "Kollektiver Identitäten", von 1998 - 2006 war sie Redakteurin beim "Spiegel" und als Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten (Afghanistan, Pakistan, Kosovo, Iraq, Kolumbien, Libanon u.a.) unterwegs. 2003/2004 war Carolin Emcke Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University, seit 2007 arbeitet Carolin Emcke als Publizistin und internationale Reporterin (in u.a. Naher Osten und USA). Preise: "Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung (2005); "Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises" (2006); "Theodor Wolff-Preis" (2008). Carolin Emcke lebt in Berlin.
Website des Autors
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Dokumente Die Selbstreflextion in der Reportage - Vortrag beim Workshop 2011 Wem gehört der Tod in Gaza? Warum starben Ibrahim und Kassab? Der erste Schuss fällt nach fünf Minuten
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erschienen in: Reporter-Forum, am 05.08.2011
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