Prämierte Texte
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Für diesen Text erhielt Kuno Kruse den Egon-Erwin-Kisch-Preis 1997
In Bosnien gibt der schmelzende Schnee unanfechtbare Beweise frei: Skelette am Wegesrand, unter Steinhaufen verscharrte Leichen, brache Todesäcker, Zeugen kennen die Namen der Opfer - und der Mörder.
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Kuno Kruse ist seit 2001 Reporter bei der Illustrierten stern. Er studierte Romanistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin und der Université de Nantes, hospitierte 1977 bei der französischen Tageszeitung Libération und gehörte danach zum Gründerkreis der Tageszeitung „taz“. Dort war er von 1979 bis 1988 Redakteur in Berlin und Korrespondent in Stuttgart. 1989 wurde er Redakteur in Ressort „Dossier“ der Wochezeitung „Die Zeit“. Er wechselte von dort 1998 für ein Jahr zum Spiegel und schrieb anschließend die Biographie des Tänzers Sylvin Rubinstein, die bei Kiepenheuer & Witsch erschien. Zusammen mit Marian Czura drehte er über Rubinstein den Film „Er tanzte das Leben.“
Kuno Kruse wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Joseph-Roth-Preis und dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.
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Dokumente Das Land in dem die Gräber reden (pdf)
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erschienen in: Die ZEIT, am 21.03.1996
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