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Über diese Reportage hat Stephan Lebert auf dem Reporter-Workshop 2007 gesprochen. Sie finden seinen Vortrag als Download unter der Rubrik "Audios".
Stephan Lebert
Ein alltägliches Beziehungsdrama, doch dieses endet in Gefängnis und Psychiatrie. Dabei hatte die Stewardess Margit Spieß nur für Sekunden die Kontrolle über sich verloren.
Es geht bei Margit Spieß auch um die Frage, ob der Abgrund, in den sie stürzte, längst vorher zu erkennen gewesen wäre. Und wie schmal der Grat ist zwischen der Bürgerlichkeit und der Hölle. Es war ein schöner Sommerabend irgendwann Anfang der neunziger Jahre, als sie Christoph Mahler am Flughafen Berlin-Tegel zufällig kennen lernte. Sie waren beide mit einer Maschine aus München gekommen. Margit Spieß hatte ihre kleine Tochter dabei. Irgendwas lief mit dem Gepäck schief, so kamen sie ins Gespräch. Er fuhr Mutter und Tochter nach Hause, sie aßen noch irgendwo ein Eis zusammen. Frau Spieß und Herr Mahler, sie waren damals Anfang dreißig. Zurück |
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