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Mit diesem Text gewann Kai Feldhaus den Axel-Springer-Preis 2007.
Tahoua, ein staubtrockenes Nest am Rande der Wüste. Hier war das Bild entstanden, in einem Lazarett der "Ärzte ohne Grenzen". Drei Tage lang zeigen wir Hunderten Einheimischen das Foto, dann haben wir Glück. "Ich kenne sie", sagt Moussa, ein Tuareg. "Ich kann euch zu ihr bringen."
Wir fahren nach Norden, eine Stunde, zwei. Die Straße endet, der Geländewagen rumpelt durch endlose Ödnis, bis wir am Horizont ein paar ärmliche Hütten sehen. Das Dorf der Tuareg.
Im Schatten eines Bast-Verschlags sitzt eine Frau, das einst leuchtend blaue Kopftuch sonnengebleicht, auf dem Schoß ein Kind mit großen Augen. Alassa ist nackt, um den Hals trägt er ein Amulett. "Es soll ihn vor dem Bösen schützen", flüstert die Mutter. Sie heißt Fatou.
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